Der Wunsch nach Befreiung

Und die Ahnung, dass das Leben größer ist.

Sehnsucht. Nach Verbundenheit. Nach Liebe. Zu Menschen. Dem Leben. Nach mir. Der Wunsch nach Veränderung und Wahrhaftigkeit. Einen Ausweg aus der Anstrengung finden, mich, das Leben kontrollieren zu wollen.

Durch die verschiedenen Zeiten meines Lebens gab es viel Unruhe.

Tiefe Freude. Tiefer Schmerz. Und alles dazwischen. Oft war es nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Ich habe dabei immer wieder erfahren, wie viel sich verändern kann, wenn ich bereit bin hinzuschauen und auch dem Schwierigen in mir zu begegnen. Spiritualität und Bewusstseinsarbeit begleiten mich auf diesem Weg seit vielen Jahren und haben mir dabei immer wieder neue Zugänge eröffnet.

Was braucht es, um freier zu werden und mehr mit sich selbst in Verbindung zu kommen? Was dürfen wir vielleicht auch wieder loslassen? Solche Fragen haben mich durch unterschiedliche Zeiten meines Lebens begleitet – und tun es bis heute.

Jetzt, mit 49 Jahren, nach einem nicht unbedingt konventionellen und mitunter wilden Ritt, einer Menge wundervoller, aber auch dem einen oder anderen schwierigen Moment, finde ich zunehmend in meine eigene Ruhe. Ich schätze den inneren Frieden mehr als früher und bekomme eine Ahnung davon, dass das Leben ein großes Geschenk und eine riesige Möglichkeit ist.

Vielleicht liegt genau darin das Schönste,
was ich bisher lernen durfte:

Das Leben hält vieles bereit, wenn ich mich darauf einlasse. Und vielleicht wächst genau daraus Vertrauen. In das Leben und in mich selbst.

Mit der Zeit habe ich mehr von dem gefunden, wonach ich lange gesucht hatte: Verbindung mit mir selbst, eine größere Sicherheit in mir und die Freiheit, immer mehr ich selbst zu sein.

Heute.

Diese Erfahrungen haben auch meinen Blick verändert.

Heute begegne ich jedem Menschen mit einem tiefen Respekt. Und mit einem großen Respekt vor dem Leben, das sich in jedem von uns auf seine eigene Weise zeigt. Ich habe erlebt, dass Entwicklung ihren eigenen Rhythmus hat. Dass wir oft sehr viel mehr in uns tragen, als wir selbst glauben. Es berührt mich bis heute, Zeugin solcher Prozesse sein zu dürfen. Nicht, weil ich sie machen. Sondern weil ich sie miterleben darf. Auch ich gehe meinen eigenen Weg weiter. Genau das ist einer der Gründe, warum wir uns auf Augenhöhe begegnen.

Seit mehr als 20 Jahren begleite ich Menschen. Was ich dabei gelernt und erfahren habe, ist über all diese Jahre auch Teil meines eigenen Weges geworden.

Seit mehr als 20 Jahren begleite ich Menschen. Mein eigener Weg war davon nie getrennt.

Diese Arbeit.

Manchmal staune ich selbst darüber, welche Bedeutung diese Arbeit in meinem Leben bekommen hat.

Sie hat mich herausgefordert. Sie hat mich wachsen lassen.
Und sie hat mich getragen. Mit jedem Menschen, dem ich begegnen durfte, ist sie ein Stück weitergewachsen. Ich bin dankbar, dass ich sie tun darf.

Mein fachlicher Weg

Meine Arbeit ist über viele Jahre gewachsen.

Unterschiedliche Erfahrungen, Aus- und Weiterbildungen haben meinen Blick erweitert und sich nach und nach zu dem verbunden, was meine Arbeit heute ausmacht.

Und dann ist da noch Johnny.

Johnny ist ein kleiner Spitz mit sehr großem Herz.

Er ist unser Familienhund und begleitet mich seit 5 Jahren auch in meiner Praxis. Meistens ziemlich unaufgeregt und auf seine ganz eigene Art.